© Armin Keller  
 
 
 
 
 
Willkommen im Englischen Garten von Hugstetten
 

Schon auf seiner Hochzeitsreise besuchte der Komponist Felix Mendelsohn-Bartholdy und seine Frau Cecilie den Schlosspark des Hugstetter Schlosses. Dieser Park im Stil eines Englischen Landschaftsparks ist heute einer der schönsten Englischen Gärten in ganz Süddeutschland.

Knapp 5 Hektar des Parks sind öffentlich und können besucht werden, die Teile des Parks in der direkten Umgebung des Schlosses und des Anwesens der Familie Teuffel von Birkensee sind in privatem Besitz und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

 
 

Was ist ein Englischer Garten?

Bis ins 18. Jahrhundert war die vorherrschende Gartenkunst von Strenge geprägt. Geometrische Achsen, klare Linien und Ornamente waren ihre Kennzeichen.

Ab etwa 1720 entstand in England dann ein neuer Gartenstil. Die Gärten in diesem Stil sollten als „begehbares Landschaftsgemälde“ das Auge des Besuchers erfreuen. Gewundene Weg, einzelne Baumgruppen, Teiche und Seen sowie kleinere Bauwerke wie Pagoden, Tempel oder Grotten waren typisch. Durch eine gezielte Gartenplanung sollte eine größtmögliche Natürlichkeit erzeugt werden.

 

 
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